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Am 23. Dezember, manchmal auch früher, verkleiden sich viele Kinder als Schäfer.
Sie tragen Sandalen, Schäferhüte und Überhosen, die mit Lederriemen festgebunden sind. Sie gehen von Haus zu Haus, spielen Lieder auf Flöten und sagen Gedichte auf.
Dafür werden sie mit kleinen Geldgaben belohnt.

Die Weihnachtszeit beginnt in Italien acht Tage vor dem 25. Dezember, zur gleichen Zeit, als vor fast 2000 Jahren im alten Rom die Saturnalien - das Fest zu Ehren des Gottes Saturn - begannen.
Sie endet nach zwölf Nächten mit dem Dreikönigsfest.


Im Mittelpunkt des Weihnachtsfestes stehen prächtig geschmückte Krippen. Alle Nachbarn wetteifern um die schönste "presepio" (Krippe).


Nach katholischem Brauch wird 24 Stunden vor Heilig Abend streng gefastet. Bei Sonnenuntergang eröffnet ein Kanonenschuss auf dem Kastell S. Angelo in Rom die heilige Zeit.


Noch heute wird in vielen Regionen Italiens ein bescheidenes Mahl - meist Fisch - als traditionelles Essen gereicht.
Aber in der heutigen Zeit wird auch Fleisch serviertund zwar Pastagerichte mit Fleisch , Entenleberpastete und Truthahn. Als Nachtisch gibt es Espresso, Milchkaffee und dazu Panettone oder Pana cotta mit Früchten.

Am 6. Januar kommt "Befana", eine alte, hässliche Hexe mit Besen und bringt braven Kindern Geschenke, bösen ein Stückchen Kohle.


 
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